Das Leistungsangebot der Tertia Med bei der Einführung des PEPP-Entgeltsystems

Psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen und Abteilungen stehen vor der besonderen Herausforderung , ein neues Entgeltsystem (Pauschalierendes Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen – PEPP) einzuführen und umzusetzen. Auf den betroffenen Häusern liegt ein hoher Handlungsdruck: Neben den Fragen rund um Dokumentation und Kodierung sowie der erforderlichen EDV Unterstützung, müssen die Leistungsbausteine einer Klinik ggf. neu gestaltet werden, um sowohl patientengerecht, als auch erlösoptimiert zu sein. Die Tertia Med GmbH in Fulda unterstützt und begleitet die Einrichtungen und Abteilungen bei den nötigen Umstellungen auf das neue Abrechnungssystem-von der prospektiven Kalkulation bis zu den nötigen organisatorischen Veränderungen. Wir helfen Ihnen dabei, die Chancen des neuen Entgeltsystems richtig zu nutzen und PEPP erfolgreich einzuführen.

Die Spezialisten von Tertia Med erarbeiten gemeinsam mit den Mitarbeitern einer Klinik einen Aktivitäten- und Umsetzungsplan, mit einer klaren Zuordnung von Verantwortlichkeiten unter Berücksichtigung personeller, finanzieller und zeitlicher Kapazitäten.

Folgenden Herausforderungen müssen sich die betroffenen Einrichtungen stellen:


Einbindung der verantwortlichen Mitarbeiter

Die Einführung des neuen Entgeltsystems wird von der Kritik der Betroffenen begleitet, dass hierdurch die Medizin ökonomisch motiviert werde und die gesetzten Anreize zu einer gravierenden Verschlechterung der Versorgung psychisch Erkrankter im stationären Rahmen führen werden.

Hier gilt es, in einem intensiven Dialog mit den verantwortlichen Ärzten, der Pflege und den Therapeuten Verständnis und Vertrauen zu schaffen, sie intensiv in das Projekt einzubinden und für die administrativen Notwendigkeiten zu sensibilisieren.


Analyse des Ist-Standes

Die administrative, personelle und datentechnische Infrastruktur ist zu überprüfen und ggf. kontinuierlich auszubauen, wobei insbesondere das bisherige Leistungsspektrum und die aktuellen administrativ/organisatorischen Strukturen des hauseigenen Medizin-controllings in den Fokus rücken müssen.


Schaffung neuer Strukturen

Aus den Erkenntnissen der IST-Analyse sind die notwendigen Anpassungen/Veränderungen abzuleiten mit dem Ziel, die organisatorisch-strukturellen Rahmenbedingungen sowie die Steuerung und Organisation der direkten Leistungserbringung am Patienten zu optimieren.


Folgende Aspekte gilt es dabei zu berücksichtigen:

  • Aufbau eines wirkungsvollen Medizincontrollings, d.h. die Schaffung effektiver Steuerungsmechanismen unter Erlös- und Kostengesichtspunkten
  • Implementierung einer professionellen Leistungserfassung (Dokumentation), mit den erforderlichen KIS- und IT-Strukturen
  • Überprüfung des Personalstands, Ermittlung des zukünftigen Personalbedarfs und ggf. Umsetzung einer Personalanpassung
  • Schaffung der notwendigen interdisziplinären OrganisationsstrukturenSicherstellung der medizinischen Qualität
  • Sicherstellung der medizinischen Qualität
  • Gewährleistung einer gegenüber dem MDK prüfungssicheren Patientenakte


Nutzung der Optionsphase (Budgetneutral)

Die Kliniken können während dieser Phase die Abrechnung nach dem neuen Entgeltsystem budgetneutral einführen, müssen es aber nicht (optional). In der Optionsphase kann das bisherige Abrechnungssystem beibehalten werden, während parallel die Simulation unter den neuen Bedingungen durchgeführt wird.
Tertia Med begleitet die Beteiligten in dieser Phase, berät und unterstützt sie bei der Entscheidung, ob die hausindividuelle Implementierung neuer Strukturen schon so weit fortgeschritten ist, dass ein Umstieg risikofrei möglich und sinnvoll ist.


Konvergenzphase (Budgetanpassung)

In dieser Phase werden die krankenhausindividuellen Basisentgeltwerte an den Landesentgeltwert angepasst (analog der Konvergenz der krankenhausindividuellen Basisfallwerte an die Landesbasisfallwerte im DRG-System).Tertia Med unterstützt in dieser Phase, wenn das System also sukzessive „scharfgeschaltet“ wird – mit allen positiven und negativen Konsequenzen für die Erlössituation einer Klinik.


Entgeltverhandlungen

Neben der vollständigen und korrekten Dokumentation aller erbrachten Leistungen, der Verschlüsselung der Daten und der zeitnahen Abrechnung, ist Voraussetzung für eine nachhaltige und positive Erlösentwicklung im neuen Entgeltsystem PEPP eine sachgerechte Leistungsplanung und erfolgreiche Entgeltverhandlungen.

In diesem Bereich verfügt Tertia Med über eine besondere – deutschlandweit einzigartige – Kompetenz und bietet folgende Leistungen an:

  • Vorbereitung und Durchführung der Entgeltverhandlungen, d.h. Erstellung valider Unterlagen und Festlegung zielgerichteter Verhandlungsstrategien mit den Kosten-trägern
  • Budgetermittlung und Leistungsaufstellung in B1, E1, E2 und E3
  • Kalkulation des krankenhausindividuellen Basiswerts in B1
  • Diagnosen- und Prozedurenverschlüsselung nach der ICD 10 GM und dem OPS
  • Korrekte Überleitung der LKA-Daten in die AEB-Psych
  • Berücksichtigung der Psych-Abrechnungsbestimmungen

 

Wie können wir Ihnen helfen?

Die Beratung durch das Expertenteam von Tertia Med erfolgt individuell abgestimmt auf die besonderen Anforderungen einer jeden Einrichtung.

Die Geschäftsbereichsleiterin Leistungen / Budget / Erlöse Ingrid K. Meise ist federführend für das Team der Tertia Med GmbH mit diesem Themenkomplex betraut.

Sie war rund 18 Jahre bei der RHÖN-KLINIKUM AG verantwortlich für Entgeltverhandlungen und ist eine ausgewiesene Expertin für die Themen Leistungsplanung, Budget-/Entgeltverhandlungen sowie pauschalierende Entgeltsysteme, sowohl in der Somatik (DRG) als auch in der Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP).

» Jetzt Kontakt aufnehmen